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Bedarfsfeststellung

Wenn Ihr Hilfebedarf bei Pflegebedürftigkeit die eigenen finanziellen Möglichkeiten oder die der engsten Familie übersteigt, können Sie einen Antrag auf „Hilfe zur Pflege“ beim zuständigen Sozialzentrum stellen. Dann erstellen wir als Pflegegutachter(innen) des Gesundheitsamtes in dessen Auftrag Bedarfsfeststellungen. In ihnen wird zum konkreten Pflegebedarf Stellung genommen. Dieser wird differenziert in „Leistungskomplexen“ dargestellt. Dieses Verfahren ist für Nicht-Pflegeversicherte und Pflegeversicherte vorgesehen. Denn die Leistungen der Pflegeversicherung (SGB XI) reichen häufig nicht aus, um die notwendigen Hilfen bei einer Pflegebedürftigkeit zu finanzieren. Die Pflegeversicherung ist quasi eine Teilkaskoversicherung, während der Auftrag der Hilfe zur Pflege ist, alle notwendigen und angemessenen pflegerischen Hilfen sozialstaatlich zu garantieren.