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Hilfen für Drogenabhängige in Bremen

Inhaltsübersicht

Drogenberatungsstellen
Kontakt- und Beratungszentrum "Tivoli"
Hilfen für drogenabhängige Eltern und Schwangere
Notunterkünfte und Betreutes Wohnen
Substitutionsbehandlung
Entgiftungsbehandlung
Therapie
Selbsthilfe
Suchtprävention, Hilfen für Schüler und Eltern

Drogenberatungsstellen

Die beiden Drogenhilfezentren Mitte und Nord des Trägers Ambulante Suchthilfe Bremen gGmbH bieten Beratung und Betreuung für volljährige Konsumenten von illegalen Drogen sowie deren Angehörige an. Die Beratung ist kostenlos und erfolgt auf Wunsch anonym. Ein Schwerpunkt der Drogenberatungsstellen ist die Vermittlung von ambulanten und stationären Drogentherapien.

Zur Homepage des Trägers mit weiteren Informationen, Adressen und Öffnungszeiten gelangen Sie hier.

Für suchtgefährdete und abhängige Jugendliche gibt es seit dem Jahr 2010 die Beratungsstelle [Esc]ape im Bremer Gesundheitsamt. [Esc]ape berät Jugendliche und Angehörige bei Problemen mit legalen und illegalen Suchtmitteln und anderen suchtähnlichen Verhaltensauffälligkeiten wie z.B. Computer- oder Medienmissbrauch.
Weitere Informationen zur Suchtambulanz [Esc]ape finden Sie hier.

Kontakt- und Beratungszentrum "Tivoli"

Das zentral gelegene Kontakt- und Beratungszentrum des Trägers comeback GmbH bietet schwerpunktmäßig niedrigschwellige Hilfen, Beratung und Betreuung für langjährig Drogenabhängige an. Neben anderen Hilfen gibt es ein täglich geöffnetes Cafe mit Mittagstisch sowie eine medizinische Ambulanz.

Zur Homepage des Trägers mit weiteren Informationen, Adressen und Öffnungszeiten gelangen Sie hier.

Hilfen für drogenabhängige Eltern und Schwangere

Speziell für drogenabhängige Eltern und Schwangere ist das Projekt „Eltern plus“ in Trägerschaft der comeback GmbH zuständig.

Nähere Informationen über das Projekt erhalten Sie hier.

Notunterkünfte und Betreutes Wohnen

Bremen verfügt über zwei Notunterkünfte für wohnungslose Drogenabhängige: die Notunterkunft "La campagne" des Trägers Hohehorst gGmbH sowie das "Sleep in Neuland" des Arbeiter Samariter Bundes (ASB).

Nähere Informationen zur Notunterkunft des ASB finden Sie hier.

Betreutes Einzelwohnen und Wohngruppen für substituierte und cleane Drogenabhängige bieten folgende Träger an:

Die Vermittlung ins Betreute Wohnen erfolgt in der Regel über die Drogenberatungsstellen.

Substitutionsbehandlung und substitutionsbegleitende Hilfen

Die überwiegende Zahl der Substitutionsbehandlungen in Bremen erfolgt durch niedergelassene Haus- und Fachärzte. Ergänzende Psychosoziale Betreuungen werden von den Drogenberatungsstellen und dem Kontakt- und Beratungszentrum durchgeführt. Dort erhalten Sie auch nähere Informationen zur Substitutionsbehandlung und Adressen substituierender Arztpraxen.

Spezielle Angebote sind die "ergänzenden Methadonprogramme (EMP)" für drogenabhängige Frauen und langjährig drogenabhängige Männer. In den EMP´s, die sich in der Trägerschaft der comeback GmbH befinden, ist die psychosoziale Betreuung Bestandteil der Projekte.
Beim selben Träger besteht zudem die Möglichkeit einer Überbrückungssubstitution (bis zu 6 Monate) zur Fortsetzung einer bereits begonnenen Substitutionsbehandlung, wenn kurzfristig keine Plätze bei niedergelassenen Substitutionsärzten zur Verfügung stehen.

Zur Homepage der Comeback GmbH gelangen Sie hier hier.

Entgiftungsbehandlung

Im AMEOS Klinikum Dr. Heines Bremen gibt es drei Entgiftungsstationen mit insgesamt 36 Betten für erwachsene Drogenabhängige (im Einzelfall Aufnahme ab 17 Jahre). Darüber hinaus können je nach Indikation (z.B. für Jugendliche) auch Entgiftungskliniken außerhalb Bremens belegt werden.

Die Vermittlung in eine Entgiftungsbehandlung erfolgt in der Regel durch die Drogenberatungsstellen oder das Kontakt- und Beratungszentrum.
Zur Homepage des AMEOS Klinikum Dr. Heines Bremen gelangen Sie hier.

Medizinische Rehabilitation/ Therapie

Die Abstinenzbehandlung für Drogenabhängige erfolgt in der Regel stationär in speziellen Therapieeinrichtungen, wobei die Aufenthaltsdauer zwischen 3 und 10 Monaten liegt. Bei entsprechender Indikation sind auch ambulante und teilstationäre Therapien möglich.

Informationen über Therapiemöglichkeiten für Drogenabhängige erhalten Sie bei den Drogenberatungsstellen. Diese bieten selbst ambulante Therapiemöglichkeiten an und übernehmen bei entsprechender Indikation auch die Vermittlung in stationäre Therapieeinrichtungen.

Nähere Informationen über Therapieangebote des regionalen Trägers Therapiehilfe Bremen finden Sie hier.

Selbsthilfe

Informationen über Selbsthilfegruppen für Drogenabhängige finden Sie im Beratungsführer Sucht (pdf, 161.3 KB)

Suchtprävention, Hilfen für Schüler und Eltern

Die Suchtprävention ist in Bremen Aufgabe des Senators für Bildung und Wissenschaft.

Für die Suchtprävention ist in Bremen das Landesinstitut für Schule (LIS).zuständig. Dort erhalten Eltern auch Informationen zum Umgang mit Drogenvorfällen in Schulen und über spezielle Beratungsangebote.

Außerdem gibt es bei der Suchtprävention Bremen umfangreiches Informationsmaterial (Flyer, Broschüren) zum Thema Sucht und Drogen. Über spezielle Kompetenzen verfügt die Suchtprävention Bremen in den Themenfeldern Raucherentwöhnung, Essstörungen und Internet-/Spielsucht.

Die Suchtprävention Bremen finden Sie hier.