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Die Bremische Psychiatriereform im Rückblick

1980
Verabschiedung eines Psychiatrieplanes mit den Zielen:
Reintegration der außerhalb Bremens in der psychiatrischen Anstalt Blankenburg untergebrachten Patienten.
Aufbau eines sektorisierten Versorgungssystems.
1981
Fünf sozialpsychiatrische Beratungsstellen mit jeweils 9 Planstellen nehmen ihre Arbeit auf.
Die kommunale Suchtberatung ist in den Dienst integriert.
1985
Einrichtung eines zentralen Kriseninterventionsdienstes.
1988
Auflösung der psychiatrischen Anstalt Kloster Blankenburg.
1990
Ausbau des Betreuten Wohnens auf 250 Plätze (aktuell im Jahr 2014 annährend 900 Plätze mit einem durchschnittlichen Betreuungsschlüssel von cirka 1:6) und des Heimbereichs auf cirka140 Plätze (aktuell cirka 460 Plätze). Die Zahlen beziehen sich hier nur auf Maßnahmen für psychisch kranke und suchtkranke Menschen ohne Maßnahmen für Drogenkranke
1994
Die sozialpsychiatrischen Beratungsstellen übernehmen die Funktion einer Institutsambulanz für die Psychiatrische Klinik im Zentralkrankenhaus Bremen-Ost..
Die Leiter der Beratungsstellen sind gleichzeitig Oberärzte der Sektorstationen.
2000
Einrichtung einer Steuerungsstelle Psychiatrie und Suchtkrankenhilfe am Gesundheitsamt mit sowohl fachlicher als auch fiskalischer Steuerungsverantwortung für alle Eingliederungshilfen für psychisch Kranke und Suchtkranke.
2001
Auftrag des Senators für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales zum Aufbau von 5 psychiatrischen Behandlungszentren und zur Integration der Beratungsstellen des Sozialpsychiatrischen Dienstes.
2003
Wechsel der Mitarbeiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes zur Psychiatrischen Klinik und Übernahme der Aufgaben des Sozialpsychiatrischen Dienstes durch die regionalen Behandlungszentren.
2005
Wechsel der kommunalen Drogenberatung zu freien Trägern und Verlagerung der Steuerungsstelle Drogenhilfe zum Gesundheitsamt.