Sie sind hier:

Forum Gesundheitsselbsthilfe

Die regelmäßigen Veranstaltungen des "Forum Gesundheitsselbsthilfe", richten sich an die geförderten Selbsthilfegruppen im Gesundheitsbereich.
In diesem Rahmen informiert das Referat Selbsthilfe- und Gesundheitsförderung im Gesundheitsamt diese Gruppen über Angelegenheiten der Selbsthilfeförderung. Darüber hinaus werden für die Selbsthilfearbeit relevante Themen aufgegriffen und mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern erörtert.

Übersicht

Forum im November 2011
Forum im November 2010
Forum im Januar 2010
Forum im August 2009
Forum im März 2009
Forum im November 2008
Forum im Februar 2008
Forum im November 2007

Forum im November 2011

Eröffnung durch Hartmut Stulken
Eröffnung durch Hartmut Stulken

Zu Beginn des 17. Forum Gesundheitsselbsthilfe am 24.11.2011 wurde der Stand der Förderung in der gesundheitlichen Selbsthilfe durch die Bremer Krankenkassen und das Gesundheitsamt wie gewohnt in Kürze dargestellt.

Rolf-Peter Sanner
Rolf-Peter Sanner

In diesem Zusammenhang teilte Rolf-Peter Sanner von der AOK Bremen/Bremerhaven mit, dass er bereits zum Ende des Jahres in den altersbedingten Ruhestand gehen wird. Die Mitteilung wurde von den Teilnehmenden mit Bedauern aufgenommen und mit der Hoffnung verbunden, dass die entstandene verlässliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit in der Selbsthilfeförderung mit den Krankenkassen durch die nachfolgende Koordinatorin oder den Koordinator fortgeführt wird. Vor diesem Hintergrund bat Rolf-Peter Sanner um die baldige Antragstellung auf die Krankenkassenförderung für das Jahr 2012, um die Einarbeitung in die Förderung bei der Übergabe seines Bereiches an seine Nachfolge berücksichtigen zu können. Anfragen können dazu in der AOK an Herrn Jens Rosenbrock unter der Telefonnummer (0421) 1761273 gerichtet werden.

Im Anschluss präsentierte das Referat Selbsthilfe- und Gesundheitsförderung an diesem Abend erste Ergebnisse der, seit 2010 verbindlichen Angaben zur statistischen Auswertung im Rahmen des Verwendungsnachweises in der Selbsthilfeförderung. Der Austausch mit den Gruppen über die Ergebnisse und die weitere Entwicklung sollen in kommenden Forumsveranstaltungen fortgesetzt werden.

Martina Münzer
Martina Münzer

Mit dem Schwerpunktreferat zum Thema "Gesundheitsinformationen in einfacher und verständlicher Form" von Martina Münzer, ehemalige Mitarbeiterin der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) und jetzt ehrenamtlich im Gesundheitsladen Bremen tätig, wurde die Reihe von Themen rund um die Qualität von Gesundheitsinformationen fortgeführt. Sie zeigte in ihrem Vortrag wesentliche Grundlagen für die Aufbereitung und Vermittlung von Gesundheitsinformationen auf. Dazu präsentierte Frau Münzer interessante Beispiele, die aus Ihrer Arbeit in der Patientenberatung entstanden sind. Im Anschluss daran entwickelte sich ein angeregter Austausch mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Forums, wie dieser Ansatz auf regionaler Ebene umgesetzt werden könnte.
Auszüge aus der Präsentation von Martina Münzer können hier heruntergeladen werden (pdf, 541.5 KB).

zurück zur Übersicht

Forum im November 2010

Im 16. Forum Gesundheitsselbsthilfe am 11.11.2010 standen die Beiträge der Selbsthilfegruppen Neurofibromatose und Osteoporose Bremen über Ansätze zur Qualitäts- und Weiterentwicklung im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Martin Krebs - Selbsthilfegruppe Neurofibromatose Bremen
Martin Krebs - Selbsthilfegruppe Neurofibromatose Bremen

Martin Krebs von der Bremer Neurofibromatose Selbsthilfegruppe präsentierte die Ergebnisse einer Befragung seines Bundesverbandes unter der Zielstellung "Wie können Selbsthilfegruppen die Qualität ihrer Arbeit verbessern".

Joachim Schimanski - Selbsthilfegruppe Osteoporose Bremen e.V
Joachim Schimanski - Selbsthilfegruppe Osteoporose Bremen e.V

Unter dem Thema "Von der Idee zur qualitätsgesicherten Veröffentlichung" stellte Joachim Schimanski von der Selbsthilfegruppe Osteoporose Bremen e.V. das Ergebnis eines erfolgreichen Prozesses zur Herausgabe einer qualitätsgeprüften Patienteninformation vor.

Die Beiträge wurden von den Anwesenden sehr interessiert aufgenommen und als nachahmenswerte Beispiele auch für andere Gruppen bewertet.
Die Präsentationen stehen am Ende dieses Berichtes zum Herunterladen zur Verfügung.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung wurde über den Stand der Selbsthilfeförderung der Bremer Krankenkassen und des Gesundheitsamtes informiert. Über die Ergebnisse und die zukünftigen Veränderungen im Rahmen der Förderung der Bremer Krankenkassen informierte Rolf-Peter Sanner von der AOK Bremen/Bremerhaven. Seine Präsentation steht hier ebenfalls zur Verfügung.

Den Abschluss bildete der Hinweis auf die neu eingerichtete Rubrik "Formulare" des Referates Selbsthilfe- und Gesundheitsförderung auf der Internetseite des Gesundheitsamtes. Hier können ab sofort die zur Verfügung stehenden Vorlagen zur Selbsthilfeförderung des Gesundheitsamtes und der Bremer Krankenkassen genutzt werden.

Die Präsentationen zum Herunterladen:

Einführung Gesundheitsamt/Selbsthilfe- und Gesundheitsförderung (Carmen Vogel) (pdf, 908.2 KB)

Präsentation Selbsthilfegruppe Neurofibromatose Bremen
(Martin Krebs) (pdf, 119.2 KB)

Präsentation Selbsthilfegruppe Osteoporose Bremen e.V
(Joachim Schimanski) (pdf, 348.4 KB)

Präsentation Förderung der Krankenkassen
(Rolf-Peter Sanner - AOK Bremen/Bremerhaven) (pdf, 941.5 KB)

zurück zur Übersicht

Forum im Januar 2010

Das 15. Forum Gesundheitsselbsthilfe fand am 14. Januar 2010 statt.
Nach einer kurzen Einführung und einer Information zum derzeitigen Sachstand der geplanten Veröffentlichung von Daten der Selbsthilfeförderung im Rahmen des Informationsfreiheitsgesetzes, diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mögliche Konsequenzen, die sich aus den bisher bekannten Vorgaben ergeben können. Dabei wurde die Notwendigkeit eines notwendigen Datenschutzes bei möglichen personenbezogenen Daten besonders betont. Die bestehenden Informationen lassen zur Zeit noch keine konkreten Vorgaben für die Selbsthilfeförderung zu. Über die weitere Entwicklung und daraus resultierende Ergebnisse für die Berichterstattung werden alle betroffenen Gruppen rechtzeitig informiert.

Ab dem Verwendungsnachweis für das Förderjahr 2010 sind für alle geförderten Gruppen die ergänzenden statistischen Angaben zur Sachberichterstattung verbindlich. Der entwickelte Erhebungsbogen wurde bereits mehrfach erörtert und zwischenzeitlich auch mit dem Beirat des Selbsthilferinges Bremen abgestimmt. Eine entsprechend ergänzte Vorlage zum Verwendungsnachweis wird in nächster Zeit zur Verfügung gestellt.

Die bereits begonnene Erörterung der Bewertung der ehrenamtlichen Arbeit in der Selbsthilfe wurde fortgesetzt. Es bestand Einigkeit darüber, dass die bestehende Grundlage in Höhe von 5,00 Euro pro Stunde nicht mehr angemessen und somit eine neue Bewertung erforderlich ist. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Forums sprachen sich mehrheitlich für eine Bewertung in Höhe von 10,00 Euro pro Stunde aus. Diese Forderung wird an die zuständigen Instanzen weitergeleitet.

Abschließend berichtete Herr Rolf-Peter Sanner von der AOK Bremen über die Neuerungen bei der Selbsthilfeförderung der Krankenkassen vor dem Hintergrund der Änderungen des Leitfadens zur Selbsthilfeförderung des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung am Ende des vergangenen Jahres.

zurück zur Übersicht

Forum im August 2009

Das besondere Thema des 14. Forums Gesundheitsselbsthilfe am 06.08.2009 war die Darstellung und Erörterung der Strukturen der Gesundheitlichen Selbsthilfe und der Selbsthilfeunterstützung in der Stadt Bremen (pdf, 217.3 KB). Die Aufgaben der Selbsthilfeunterstützung und die Einrichtungen, die sie leisten, wurden dargestellt. Dabei wurde Bezug genommen zu der Organisation von Selbsthilfeunterstützung auf der Bundesebene. Dort werden das Gesundheitsamt und das Netzwerk Selbsthilfe als Einrichtungen für Bremen ausgewiesen, die zentrale Aufgaben sogenannter Selbsthilfekontaktstellen wahrnehmen.

Unter dem Tagesordnungspunkt Informationen zur Selbsthilfeförderung, diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nochmals den, bereits im vergangenen Forum vorgestellten Entwurf über Angaben zur statistischen Auswertung im Rahmen des erforderlichen Sachberichtes im Verwendungsnachweis. Entsprechende Anregungen wurden aufgenommen und werden in die weitere Entwicklung des Auswertungsbogens einbezogen. Grundsätzlich wird vor einer Einführung dieser Erhebung eine weitere Beteiligung der Gruppen, etwa über Erörterung mit dem Beirat Selbsthilfering, erfolgen. Zudem wurde berichtet, dass vor einer Einführung von Änderungen Abstimmung mit den verantwortlichen Stellen und Personen anderer Förderschwerpunkte erfolgt.

Abschließend konnte ein neue Information des Referates Selbsthilfe- und Gesundheitsförderung für Migrantinnen und Migranten vorgestellt werden. Diese Veröffentlichung ist mit dem Ziel entwickelt worden, den Zugang dieser Bevölkerungsgruppen in Selbsthilfegruppen zu erleichtern. Sie ist in sechs Sprachen verfasst und kann ab sofort heruntergeladen werden. MEHR

zurück zur Übersicht

Forum im März 2009

Das 13. Forum Gesundheitsselbsthilfe im Gesundheitsamt am 26.03.2009 stand das Thema "Lücken in der gesundheitlichen Versorgung". Elsbeth Rütten von der Selbsthilfegruppe Ambulante Versorgungslücken und Edeltraud Bauer von der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) berichteten über die Erfahrungen von Patientinnen und Patienten mit dieser Problematik und diskutierten mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
Darüber hinaus wurde über den derzeitigen Stand im Bereich der Selbsthilfeförderung berichtet. Hierzu bestehen derzeit für sämtliche Förderbereiche Überlegungen, die Sachberichte im Rahmen von Verwendungsnachweisen einer kritischen Betrachtung zu unterziehen. Die Anwesenden wurden über den Hintergrund und die Entwicklung dieses Themas informiert.

zurück zur Übersicht

Forum im November 2008

Im 12. Forum Gesundheitsselbsthilfe am 06. November 2008 standen in einer Fortsetzung der vorangegangenen Veranstaltung nochmals die Erfahrungen mit den Neuregelungen der Selbsthilfeförderung durch die Krankenkassen im Vordergrund.
Auch an diesem Abend stand Herr Rolf-Peter Sanner von der AOK Bremen/Bremerhaven, stellvertretend für die Bremer Krankenkassen, für ein Gespräch zur Verfügung. Anhand einer aktualisierten Präsentation (pdf, 3.1 MB) erläuterte er die Entwicklung der Förderung in Bremen und beantwortete die Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. In diesem Zusammenhang wurde auch die Neufassung des Leitfadens zur Selbsthilfeförderung des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung vom 08. September 2008 angesprochen.

Neben einigen kurzen Informationen zum Thema Fortbildungsveranstaltungen und Veranstaltungsankündigungen von Selbsthilfegruppen auf der Internetseite des Gesundheitsamtes, wurde nochmals auf die Fristen für die Förderung durch das Gesundheitsamt hingewiesen.
Die Frist für die Antragstellung für das kommende Jahr ist der 31.01.2009. Der Stichtag für den Eingang des Verwendungsnachweises für die Förderung des Jahres 2008 ist der 01.03.2009.

zurück zur Übersicht

Forum im Februar 2008

Mit der Änderung der gesetzlichen Grundlage durch Paragrafen 20c des fünften Sozialgesetzbuches zum 01.01.2008, änderte sich auch das Verfahren der Selbsthilfeförderung durch die Krankenkassen.
Im 11. Forum Gesundheitsselbsthilfe am 14. Februar 2008 wurde über die Änderungen und die zukünftige Ausgestaltung der Förderung informiert.
Rolf-Peter Sanner von der AOK Bremen/Bremerhaven stellte in seinem Vortrag die wesentlichen Grundlagen des neuen Verfahrens dar und beantwortete weitergehende Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Die Folien des Vortrages, aktualisiert am 02.05.2008, können Sie hier herunterladen (pdf, 869.4 KB).

Die wesentlichen Informationen sowie die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für die Selbsthilfeförderung bei den Bremer Krankenkassen enthält die Informationsbroschüre "Selbsthilfeförderung in Bremen und Bremerhaven" der Krankenkassenverbände (pdf, 64.8 KB).

Ab sofort stehen die Antragsformulare zur Förderung durch die Krankenkassen in Bremen auch in unserem Bereich Selbsthilfeförderung unter Informationen und Formulare für die Selbsthilfeförderung zur Verfügung.

Abschließend wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der neue Internetauftritt des Gesundheitsamtes vorgestellt.

zurück zur Übersicht

Forum im November 2007

In der Forumsveranstaltung am 22. November 2007 wurde den geförderten Gruppen der gesundheitlichen Selbsthilfe die neue Veröffentlichung des Gesundheitsamtes "Gesundheitliche Selbsthilfegruppen in Bremen - Ein Bericht zur Bestandsaufnahme, Entwicklung und zu Perspektiven der Unterstützung und Förderung in der Stadt Bremen" vorgestellt.
Zu diesem Anlass sprach auch der Staatsrat des Gesundheitsressorts bei der Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales, Dr. Hermann Schulte-Sasse zu den Anwesenden.

Stellvertretend für die am Bericht aktiv beteiligten Gruppen, übernahmen Eleonore Bensing von der Lyme-Borreliose Selbsthilfegruppe Bremen und Georg Bohlmann von der Deutschen ILCO, Regionalgruppe Bremen die Redebeiträge.

Der vollständige Bericht kann unter der Rubrik Veröffentlichungen des sozialmedizinischen Dienstes für Erwachsene unter Selbsthilfe/Selbsthilfeförderung heruntergeladen werden.

zurück zur Übersicht