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Gesundheit und Umwelt

Echgebäude

Die Abteilung Gesundheit und Umwelt beschäftigt sich mit chemischen, physikalischen und biologischen Risiken für die Bevölkerung. Dies beinhaltet sowohl Überwachung als auch Aufklärung und Beratung zu möglichen Gefährdungen.

Hygiene und Infektion

Der Schutz der Bevölkerung vor Infektionskrankheiten und die Hygieneüberwachung gehören zu den Kernaufgaben des öffentlichen Gesundheitsdienstes. Beim Infektionsschutz registriert das Gesundheitsamt das Auftreten gefährlicher Infektionskrankheiten, ermittelt die Infektionsquellen und überprüft, ob weitere Personen angesteckt worden sind. Außerdem wird die Therapie sichergestellt und über Infektionskrankheiten aufgeklärt. Neben Privatpersonen berät das Gesundheitsamt auch Klinken, Pflegeheime und Ärzte. Zum Bereich Infektionsschutz gehören auch die Reisemedizinische Beratung und die Gelbfieberimpfstelle.

Eng mit dem Infektionsschutz verbunden ist die Sicherstellung hygienischer Verhältnisse. In Krankenhäusern, Arztpraxen für ambulantes Operieren, Rettungswachen, Justizvollzugsanstalten sowie in Alten-, Pflege- und Wohnheimen ist das Einhalten von Hygienestandards besonders wichtig. Das Gesundheitsamt sucht diese Einrichtungen entweder regelmäßig oder stichprobenartig auf. Für Beschäftigte im Lebensmittelbereich schreibt das Infektionsschutzgesetz eine Belehrung (früher: Gesundheitszeugnis) vor, die über den hygienischen Umgang mit Lebensmitteln informiert.

Hinweisen und Beschwerden über hygienische Missstände und Schädlingsbefall geht das Gesundheitsamt ebenfalls nach. Bei Bedarf werden Plätze, Gebäude oder Wohnungen besichtigt und schriftliche Stellungnahmen erstellt. Wenn notwendig werden Maßnahmen angeordnet und soziale Hilfen vermittelt.

Umwelthygiene

Der umweltbezogene Gesundheitsschutz befasst sich mit Einflüssen von Umweltbelastungen auf die Gesundheit. Zu seinen Aufgaben gehören die Überwachung von Trinkwasser, Schwimmbädern und Badegewässern oder die Bewertung von Altlasten in Böden und im Grundwasser. Auch in Schulen, Kindergärten oder Sporthallen geht das Gesundheitsamt möglichen Umweltbelastungen nach. Häufige Themen sind die Luftqualität in Gebäuden, aber auch gesundheitsschädigende Auswirkungen von Baumaterialien oder die Wirkungen elektromagnetischer Felder, die zum Beispiel durch Mobilfunknetze erzeugt werden. Zur Minimierung von Umweltbelastungen wirkt das Gesundheitsamt bei der Planung von Vorhaben und Programmen beratend mit und gibt Stellungnahmen ab. Dabei handelt es sich überwiegend um Verkehrsprojekte, um Pläne für Wohnungsbau und Gewerbeansiedlung und um Änderungen im Flächennutzungsplan.

In der Bürgerberatung können Bürgerinnen und Bürger Fragen zu möglichen gesundheitsschädigenden Einflüssen des Wohnumfelds klären lassen. Feuchtigkeit und Schimmelbefall in Wohnräumen werden mit Abstand am häufigsten angesprochen. Aber auch Bodenbeläge, elektromagnetische Felder, ernährungs- und lebensmittelbedingte Risiken, Geruchsbelästigungen, Holzschutzmittel oder Trinkwasserleitungen aus Blei sind Gegenstand von Anfragen.

Gesundheitsberichterstattung

Mit der Kommunalen Gesundheitsberichterstattung informiert das Gesundheitsamt über die gesundheitliche Lage der Bremer Bevölkerung. Die Berichte beschäftigen sich mit unterschiedlichen Themen: Kinder- und Jugendgesundheit, Belastungen der Innenraumluft, Hilfeeinrichtungen für Drogenabhängige, Versorgung schwerstpflegebedürftiger Patienten in der stationären Altenpflege oder soziale Unterschiede in der Lebenserwartung, um nur einige Beispiele zu nennen. Auf der Homepage des Gesundheitsamtes finden Sie die gesamten Berichte. Soweit noch vorhanden können Sie auch gedruckte Exemplare erhalten.

Abteilungsleitung

Dr. Joachim Dullin

Leitung Gesundheit und Umwelt

Gesundheitsamt
Horner Straße 60-70
28203 Bremen


Sekretariat

Hedwig Menzel

Gesundheitsamt
Horner Straße 60-70
28203 Bremen