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Selbsthilfe

Gesundheitliche Selbsthilfeförderung in Bremen

Kennen Sie das Gefühl, dass Sie ganz allein auf der Welt sind? Mit Ihrer Krankheit oder der Krankheit von Angehörigen? Mit Ihrem Schmerz über den Tod eines geliebten Menschen? Dann könnte vielleicht eine Selbsthilfegruppe das Richtige für Sie sein.
In Selbsthilfegruppen schließen sich Menschen aus eigener Initiative zusammen, um sich als Experten in eigener Sache selbst zu helfen. Selbsthilfegruppen stärken das Selbstbewusstsein, fördern soziale Kontakte und geben Orientierung und neuen Halt. Jede Person kann eine Selbsthilfegruppe gründen.

Selbsthilfegruppen sind ein wichtiger Bestandteil des Gesundheitssystems. Sie ergänzen vorhandene Leistungen wie die ärztliche Behandlung oder medizinische Rehabilitation sinnvoll und erfolgreich, indem sie Menschen informieren und in Gruppen den Mitgliedern eine Hilfe zur gegenseitigen Bewältigung ihrer gemeinsamen Probleme ermöglichen.

Wir informieren Sie telefonisch oder in einem persönlichen Gespräch über Selbsthilfeangebote und vermitteln in bestehende Selbsthilfegruppen. Die Grundlage unserer Beratung und Vermittlung sind regelmäßig aktualisierte Angaben von Selbsthilfegruppen im Gesundheitsbereich. Darüber hinaus verfügen wir über Angaben von Gruppen, Initiativen und Verbänden im Gesundheitsbereich aus der Region und überregional.

Aufgrund der Corona Pandemie finden Beratungen derzeit ausschließlich telefonisch statt.

Unterstützung bei Gruppenneugründung und für bestehende Selbsthilfegruppen

Wir beraten und unterstützen Menschen, die eine neue Gruppe gründen möchten und bereits bestehende Selbsthilfegruppen in ihrem Engagement. Wir beraten beispielsweise zu organisatorischen Fragen, zur Öffentlichkeitsarbeit oder zur finanziellen Förderung. Viele Selbsthilfegruppen benötigen für eine erfolgreiche Arbeit finanzielle Hilfen. Wir sind die zuständige Stelle der Stadtgemeinde Bremen für die Vergabe kommunaler Fördermittel für Selbsthilfegruppen im Gesundheitsbereich.

Ansprechpersonen

Frau Petra Nachtigal

Kommunale Selbsthilfeförderung

Gesundheitsamt
Horner Straße 60 - 70
28203 Bremen

+49 421 361 15 163
+49 421 496 15 554
E-Mail


Frau Johanna Vogelberg

Kommunale Selbsthilfeförderung

Gesundheitsamt
Horner Straße 60 - 70
28203 Bremen

+49 421 361 15 829
+49 421 496 15 829
E-Mail

Weitere Informationen für Selbsthilfegruppen und Personen, die Selbsthilfegruppen suchen,
erteilt auch das Netzwerk Selbsthilfe.

Netzwerk Selbsthilfe e. V.
Faulenstraße 31
28195 Bremen
Tel.: + 49 421 70 45 81
info@netzwerk-selbsthilfe.com

Selbsthilfe in Zeiten von Corona

Wichtige Telefonnummern zur emotionalen Unterstützung:
  • Telefonseelsorge: 0800 11 10 111
  • Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen": 0800 116 016
  • Hilfetelefon sexueller Missbrauch: 0800 22 55 530
  • Kinder- und Jugendtelefon: 116 111
  • Elterntelefon: 0800 111 05 50
  • Sucht- und Drogenhotline: 01805 31 30 31
  • Hilfetelefon "Schwangere in Not": 0800 40 40 020
Was ist zurzeit erlaubt?

Das Gesundheitsamt ist seit Jahren ein fester Partner der an Selbsthilfeförderung, Selbsthilfeunterstützung und Gesundheitsförderung beteiligten Stellen in Bremen. Wir kooperieren mit Institutionen des Sozial-, Gesundheits- und Bildungswesens.

Die Förderung erfolgt auf Grundlage der "Allgemeinen Bestimmungen der Förderung von Selbsthilfe". Diese finden Sie auf der Seite der Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport. Allgemeine Bestimmungen

Die hier dargestellten Informationen finden Sie in Kurzform auch in unserer Information Selbsthilfegruppen – Förderung, Beratung, Vermittlung (pdf, 520.3 KB)

Im Rahmen der finanziellen Förderung von Selbsthilfegruppen stellen wir Formulare und weitere Informationen zur Verfügung, die auf der Seite Formulare abrufbar sind.

Fortbildungsangebote für Selbsthilfegruppen und Vereine

In Selbsthilfegruppen sind "Profis in eigener Sache" aktiv. Sie weiterzubilden in den Themen, die zum guten Gelingen einer Selbsthilfegruppe beitragen, ist das Anliegen der Fortbildungsangebote für Selbsthilfegruppen und Vereine. Die Themen werden von der Kommunalen Selbsthilfeförderung im Gesundheitsamt Bremen, dem Netzwerk Selbsthilfe e.V. und der Selbsthilfeförderung bei der Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport vorgeschlagen und vom Netzwerk Selbsthilfe in ein Halbjahresprogramm umgesetzt. Eine Vielzahl an Fortbildungen, die den Akteurinnen und Akteuren in der Selbsthilfe Unterstützung und Sicherheit in ihrer ehrenamtlichen Arbeit geben können, finden Sie im aktuellen Programm: Fortbildungen für Selbsthilfegruppen und Vereine (pdf, 102.1 KB)

Veröffentlichungen zur Selbsthilfe und Selbsthilfegruppen finden Sie auf der Seite Publikationen unter dem Thema Selbsthilfe.

Ausgewählte Veröffentlichungshinweise
  • Stichwortliste: In unserer Stichwortliste (pdf, 27.9 KB) finden Sie die Themen der bestehenden Selbsthilfegruppen für Betroffene und Angehörige in den Bereichen chronische, körperliche, psychische Erkrankungen und psychosoziale Probleme. Darüber hinaus verfügen wir über Angaben von Gruppen, Initiativen und Verbänden im Gesundheitsbereich aus der Region und überregional, die hier nicht in Stichworten erfasst sind.
  • Selbsthilfegruppen und psychische Erkrankungen: Die Broschüre "Selbsthilfegruppen in Bremen für Menschen mit psychischen Erkrankungen und psychosozialen Problemen" steht Ihnen als Patienteninformation (pdf, 120.6 KB) und in einer Version für Beraterinnen und Berater (pdf, 462.5 KB) in der aktuellen Fassung hier zum Herunterladen zur Verfügung.
  • Selbsthilfegruppen - Mehrsprachige Information: Die Information "Selbsthilfegruppen. Eine Unterstützung bei chronischen Erkrankungen, Behinderungen, psychosozialen Problemen" informiert in sechs Sprachen (pdf, 539.2 KB)
  • Rehabilitation und Selbsthilfegruppen: Für viele Menschen mit chronischen Erkrankungen, Behinderungen und psychosozialen Problemen trägt die Mitarbeit in einer Selbsthilfegruppe und der Erfahrungsaustausch mit ebenfalls betroffenen Menschen zur Bewältigung ihrer Krankheit bei. Darum kann auch im Anschluss an eine Rehabilitation (Reha) der regelmäßige Besuch einer Selbsthilfegruppe eine Möglichkeit sein, den Erfolg der Reha auch im Alltag möglichst lange zu erhalten. Reha und danach...? Selbsthilfegruppen helfen weiter. (pdf, 188.1 KB)
Suchtselbsthilfebericht

Suchtselbsthilfe für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung

Das Gesundheitsamt Bremen und das Netzwerk Selbsthilfe e.V. bieten im Rahmen eines Kooperationsprojektes Menschen mit geistiger Beeinträchtigungen seit November 2015 eine Möglichkeit, sich über ihren eigenen Suchtmittelkonsum auszutauschen.

Dieser Austausch soll in einem geschützten Rahmen in Form von begleiteten Selbsthilfegruppen stattfinden. Die Gruppe soll Austausch und Auseinandersetzung mit dem eigenen Suchtmittelkonsum ermöglichen. Mit diesem Projekt wollen wir der Zielgruppe einen barrierefreien Zugang zur Selbsthilfe ermöglichen.

Bisherige Erfahrungen von Selbsthilfegruppen zeigen, dass es nur sehr vereinzelt gelingt, Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung in einer Selbsthilfegruppe zu integrieren.
Die Suchtselbsthilfegruppen fühlen sich mit der Integration überfordert. Ein Erfahrungsaustausch ist in diesem Kontext fast nicht möglich. Es ist unser Anliegen den Erfahrungsaustausch so zu begleiten, dass ein Austausch untereinander möglich ist.

Projektbericht (pdf, 651.9 KB)

  • Das Netzwerk Selbsthilfe Bremen-Nordniedersachsen ist eine regionale Selbsthilfekontaktstelle, die Bürgerinnen und Bürgern, Selbsthilfegruppen und den Einrichtungen der Fachöffentlichkeit Information und Beratung bietet. Dazu unterhält es einen Wegweiser mit Daten über den Bestand gesundheitlicher Selbsthilfegruppen in Bremen und koordiniert die Zusammenarbeit im Selbsthilfering Bremen, einem Zusammenschluss von Selbsthilfegruppen aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich.
  • Die Landesvereinigung für Gesundheit Bremen (LVG) ist ein Zusammenschluss unterschiedlicher Institutionen, denen Gesundheitsförderung und Prävention ein zentrales Anliegen ist.
  • Der Reha-Kompass Bremen/Oldenburg (pdf, 1.4 MB) bietet Beratungsmöglichkeiten für Menschen mit psychischen Belastungen und Suchtgefährdung zum Thema Reha und anderen gesundheitsfördernden Maßnahmen, um chronischen Erkrankungen vorzubeugen.

Überregionale Adressen

  • Die Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS) arbeitet überregional und themenübergreifend zu grundsätzlichen Fragen der Selbsthilfearbeit. Sie bietet vielfältige Informationen für Betroffene und Fachleute zur Selbsthilfe.
  • Die Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen (DAG SHG) ist der Fachverband zur Unterstützung von Selbsthilfegruppen und von Menschen, die sich für Selbsthilfegruppen interessieren.
  • Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) ist eine Bundesbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG). Sie bietet vielfältige Informationen zur Gesundheit und zu Themen der gesundheitlichen Vorsorge und Aufklärung.
  • Kern des Informationsangebotes des Patienten-Informationsdienstes des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin (ÄZQ), einer gemeinsamen Einrichtung von Bundesärztekammer (BÄK) und Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV), sind auf ihre methodische Qualität hin geprüfte deutschsprachige Behandlungsinformationen für Patienten und Laien zu verschiedenen Erkrankungsbildern und Themengebieten. Darüber hinaus werden eine Vielzahl von Links zu wissenschaftlichen Organisationen sowie zu Beratungsstellen und zur Selbsthilfe geboten.
  • Als Projekt des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) werden unter gesundheitsinformation.de qualitätsgeprüfte medizinische Informationen für Bürger und Bürgerinnen sowie für Patientinnen und Patienten zur Verfügung gestellt.
  • Die Homepage der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist ein Gemeinschaftsprojekt aller Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen. Auf der Internetseite finden sich verschiedene Projekte mit Beschreibungen. Themen sind zum Beispiel: Pflegeversicherung, Verbraucher- und Patientenberatung.

Kommunale Selbsthilfeförderung

Gesundheitsamt
Horner Straße 60-70
28203 Bremen


Frau Petra Nachtigal

Kommunale Selbsthilfeförderung

Gesundheitsamt
Horner Straße 60 - 70
28203 Bremen

+49 421 361 15 163
+49 421 496 15 554
E-Mail


Frau Johanna Vogelberg

Kommunale Selbsthilfeförderung

Gesundheitsamt
Horner Straße 60 - 70
28203 Bremen

+49 421 361 15 829
+49 421 496 15 829
E-Mail


Johann Lücken

Referatsleitung, komm.

Gesundheitsamt
Horner Straße 60-70
28203 Bremen

+49 421 361 6189
+49 421 496 6189
E-Mail