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Trinkwasser

Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Wir überwachen in Bremen das Trinkwasser, damit die hohen Qualitätsstandards eingehalten werden. So schützen wir die Bremer:innen vor gesundheitlichen Risiken durch Verunreinigungen im Wasser.

Was machen wir?

  • Wir überwachen in Bremen den Wasserversorger wesernetz und einige Betriebe, die eigene Brunnen betreiben. Auch dieses Wasser muss Trinkwasserqualität haben.
  • Sowohl der Wasserversorger wie auch die Betriebe müssen das bereitgestellte Wasser regelmäßig untersuchen lassen und uns die Ergebnisse zur Prüfung und Bewertung vorlegen.
  • Wir kontrollieren regelmäßig die Filteranlagen für die Aufbereitung des Wassers und bei Bedarf die Förderbrunnen und ihre Schutzzonen.
  • Wir überprüfen die Trinkwasserversorgung bei öffentlichen Veranstaltungen und in öffentlichen Gebäuden (zum Beispiel Freimarkt und Weihnachtsmarkt oder in Kindertagesstätten und Kliniken).
  • Wir informieren die Öffentlichkeit über die Wasserqualität und Tipps zur Pflege der Hausinstallation.

Was ist die gesetzliche Grundlage?

Unsere Arbeit basiert auf dem Infektionsschutzgesetz und der Trinkwasserverordnung (TrinkwV). Die aktuellste Version der Trinkwasserverordnung stammt vom 20. Juni 2023. Diese Gesetze gelten in ganz Deutschland. Sie legen fest, dass Trinkwasser frei von Schadstoffen und mikrobiologischen Verunreinigungen sein muss, damit es bedenkenlos ein Leben lang getrunken werden kann.

Mit der aktuellen Trinkwasserversorgung werden Bleileitungen für die Trinkwasserversorgung verboten. Wir haben gemeinsam mit der Innung Sanitär Heizung Klima die wichtigsten Informationen (pdf, 262.3 KB) zu diesem Thema zusammengestellt.

Telefonische Sprechzeiten & Kontakt

Postanschrift:
Gesundheitsamt Bremen
Umwelthygiene

Horner Straße 60-70
28203 Bremen
Postanschrift:<br />
Gesundheitsamt Bremen<br />
Umwelthygiene<br />
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Häufig gestellte Fragen und Antworten zum Trinkwasser

Legionellen im Trinkwasser

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Arzneimitteln im Trinkwasser

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Blei im Trinkwasser

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Kupfer im Trinkwasser

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Trinkwasser im Haushalt

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Hauswasser-Filter

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Trinkwasser auf Märkten

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Zwei Personen mit Sprechblasen mit Fragezeichen und Ausrufezeichen als Icon

Hintergrundinformationen über unser Trinkwasser

Woher kommt das Bremer Trinkwasser und wie wird es aufbereitet?

Das Bremer Trinkwasser wird zu 100% aus Grundwasser gewonnen. Der Wasserversorger wesernetz hat in Bremen-Blumenthal ein Wasserwerk. Dort werden jedes Jahr etwa 5,4 Millionen Kubikmeter Wasser aus 12 tiefen Brunnen gefördert (Stand: November 2023). Das sind etwa 17% des Trinkwasserbedarfs in Bremen. Die restlichen 83% kommen aus dem niedersächsischen Umland:

  • den Harzwasserwerken (Wasserwerke Schneeren, Liebenau, Ristedt),
  • dem Trinkwasserverband Verden (Wasserwerke Panzenberg, Wittkoppen),
  • dem Oldenburg-Ostfriesischen Wasserverband (Wasserwerk Wildeshausen).

Bevor Sie das Wasser trinken können, muss es aufbereitet werden. Das passiert im Wasserwerk Blumenthal in drei Schritten:

  1. Zuerst kommt Sauerstoff ins Wasser, damit das Eisen herausgefiltert werden kann. Das Wasser fließt durch einen Sandfilter, der das Eisen auffängt.
  2. Danach wird das Wasser in die Luft gespritzt (verrieselt), um Sauerstoff aufzunehmen. Dabei wird auch die Kohlensäure entfernt.
  3. Im letzten Schritt wird Mangan mit kleinen Lebewesen (Mikroorganismen) aus dem Wasser entfernt. Außerdem wird ein bisschen Natronlauge hinzugefügt, um den Säuregrad (pH-Wert) des Wassers richtig einzustellen.

Das aufbereitete Trinkwasser wird dann in einen Speicher geleitet und von dort an die Menschen in Bremen verteilt. Das Grundwasser aus Niedersachsen wird bereits in den Wasserwerken vor Ort aufbereitet und direkt als fertiges Trinkwasser ins Bremer Netz eingespeist.

Trinkwasser aus dem Hahn
Das Trinkwasser, das in Ihre Wohnung oder Ihr Haus geliefert wird, unterliegt strengen Kontrollen und hat eine ausgezeichnete Qualität. Allerdings kann sich die Qualität verschlechtern, wenn es durch die Leitungen und Armaturen im Haus fließt. Steht das Wasser länger in den Rohren, können sich zum Beispiel Metalle wie Blei oder Kupfer lösen. Auch Bakterien können sich im stehenden Wasser ausbreiten. Damit die hohe Trinkwasserqualität erhalten bleibt, ist eine regelmäßige Wartung der Trinkwasserinstallation wichtig. Für die Instandhaltung der Hausinstallation ist der Eigentümer des Hauses verantwortlich.


Weitere Informationen und Tipps finden Sie unter

Die im Bremer Raum für Trinkwasseruntersuchungen akkreditierten Labore sind in der folgenden Übersicht zusammengestellt Trinkwasseruntersuchungsstellen (pdf, 413.3 KB)